Zucht(Bildquelle Guilhem Mollera)
Die Zucht wird im allgemeinen als Königsdisziplin angesehen und das nicht ohne Grund. Meistens ist ein Arten- oder besser spezielles Zuchtbecken erforderlich. Denn im Gesellschaftsbecken sind viele Fressfeinde und eine gezielte Fütterung ist kaum möglich. Die Haltungsbedingungen wie Wasserwerte und Beckeneinrichtung müssen zur Paarung optimal sein. Zur Aufzucht ist dann ein Höchstmaß an Hygiene und ein erhöhter Aufwand bei der Fütterung nötig. Dabei stellt die Nachzucht von Fischen einen wertvollen Beitrag zur Arterhaltung da, denn je mehr Tiere bei uns gezüchtet werden desto weniger müssen aus der Natur entnommen werden. Speziell die Nachzucht von Zwergkugelfischen ( Carinotetraodon travancoricus ) ist bereits mehrfach gelungen. Dies belegen viele Zuchtberichte von denen mir zwei vorliegen. Ich selbst durfte mich über zufälligen Nachwuchs in meinem 460Liter Gesellschaftsbecken freuen, ich bemerkte die kleine "Erbse" von circa 6-7mm wie sie im Teichlebermoos (Riccia fluita) an der Oberfläche kleinste Schnecken jagte. In meinem reinen Süßwasserbecken ist kein NO3 nachzuweisen, Javamoos (Vesicularia dubayana) zur Eiablage reichlich vorhanden, der PH-Wert um 7, GH und KH ehr weich da ich zum Teil Osmosewasser beim Wasserwechel verwende, die Wassertemperatur circa 25C. Einmal habe ich den sehr ausführlichen Zuchtbericht_1 von Frank Stoppers der mir gut gefällt und den ich als "Anleitung" empfehle. Außerdem habe ich wohl den ersten im Internet veröffentlichten Zuchtbericht_2 von Ren aus Japan. Ich möchte aber anmerken daß die von Ren verwendeten Aquariengrößen als zu Klein angesehen werden, trotzdem lesenswert. Erwähnenswert ist noch das die Tiere bereits mit 5 Monaten geschlechtsreif sind.
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